ABB - YUMI SHOW STAGE
EXPONATE|LIVE COMMUNICATION
ABB - YuMi Show Stage Auf der Hannover-Messe Industrie 2015 zog der ABB-Auftritt viele Besucher in seinen Bann: Mit einer interaktiven Performance präsentierte ABB "YuMi" - die Innovation echter Kollaboration zwischen Mensch und Roboter.
Die Installation auf und vor der ABB-Bühne lief über vier ineinandergreifende Präsentationsebenen:
einer grafisch und musikalisch hochwertig produzierten Komposition auf einer Monitorarchitektur, die in punktgenauer Abstimmung mit der Moderation von Marc Gassert ein aufsehenerregendes Zusammenspiel bot, Yumi-Aktionen vor den Augen der Zuschauer und schrankenlose Experimentierstationen, an denen die Besucher YuMi-Funktionen spontan selbst ausprobieren konnten.

Die technischen Rahmenbedingungen der YuMi Demostage, die CPP Studios im Auftrag von ABB entwickelt hat, bestehen im Wesentlichen aus:
27 Full-HD Displays im Verbund, angesteuert über eine vvvv Anwendung, parallel von acht PCs bespielt mit Content in einer Breite von mehr als 8.000 Pixeln.
Dazu 5 brandneue YuMi Roboter, welche über eine speziell entwickelte, timeline-basierende Anwendung kontrolliert werden.

YuMi, "You and Me", wurde hier als “der erste echte kollaborative Roboter” vorgestellt, der mit zwei Armen mit insgesamt 14 Gelenken direkt mit Menschen zusammenarbeiten kann. Ein sensorisches Sicherheitssystem ermöglicht den Verzicht auf umgebende Schutzbarrieren.

Die Kollaboration wurde auf der Messe live demonstriert: Zwischen den sich bewegenden Robotern und dem Publikum gab es keine Begrenzungen. Es war also durchaus die Regel, dass Zuschauer den Sicherheits-Mechanismus des Roboters auslösten und so seine Bewegung stoppten. Die von CPP entwickelte Anwendung zur Ansteuerung der Roboter ermöglichte es, den Roboter per Software zu resetten - ohne dass hiervon der Ablauf der Show beeinträchtigt wurde.

In seiner Moderation konnte Marc Gassert mit Hilfe einer Fernbedienung die Show selbstständig steuern und so auf die Reaktionen des Publikum reagieren.

Sämtliche Bewegungen des Roboters sind über ein Exo-Skelett generiert worden und anschließend in den Showablauf eingebunden. Das Skelett und die Aufzeichnung der Daten wurden von Grund auf neu entwickelt, konstruiert und gefertigt.